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Haartransplantation

Haartransplantation

Wer noch ein paar Haare auf dem Kopf hat, dem kann geholfen werden: durch Haartransplantation bzw. Haarverpflanzung. Damit lassen sich kahle Stellen ausgleichen oder verdecken. Die Behandlung ist aber nicht billig. Preis: etwa 2 000 Euro für Geheimratsecken, bis zu 15 000 Euro und mehr für eine ausgeprägte Glatze. Gerade bei diesen hohen Kosten in Deutschland ist der Patiententourismus besonders in die Türkei sehr beliebt.

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Einführung

Bei der Haartransplantation werden einzelne Haarwurzeln aus  bestimmten Kopfbereichen mit sicherem Harrwuchs an kahle Stellen versetzt. Die Haartransplantation ist eine operative  Umverteilung gesunder und nicht von Haarausfall bedrohter Haarwurzeln auf Stellen mit geringem Haarwachstum.
Durch Vererbung werden bestimmte Haarwurzeln beschädigt, die Folge ist der unliebsame Haarausfall. Am häufigsten fallen die Haare zuerst an den Schläfen aus, dies führt zu den bekannten "Geheimratsecken", danach folgt der Haaransatz und der Oberkopf.Aber nicht alle  Haarwurzeln werden durch das männliche Hormon angegriffen, die Bart - und Körperhaare und die Haare aus dem Haarkranz fallen deshalb niemals aus. Diese Tatsache macht sich die Haartransplantation zu nutze, es werden Haarwurzeln aus dem Haarkranz in kahle Stellen verpflanzt. Hier wachsen sie dann lebenslang weiter, das Haar ist ganz normal es gibt keine Einschränkungen im Bereich des Waschens, Fönens oder Färbens.
 

Fragen zur Haartransplantation? Andreas Krämer ist Haartransplantation-Berater

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Was passiert genau bei der Operation?

Die moderne Haartransplantation ist ein Eingriff mit örtlicher Betäubung in den oberen Hautschichten. Am behaarten Hinterkopf wird ein schmaler Hautstreifen mit dichter Haarwurzelschicht entnommen; die Entnahmestelle wird mikrochirurgisch vernäht. Darüber fallendes Haar verdeckt die dünne Narbe und ist somit für andere nicht sichtbar. Hier sollte man darauf achten, dass auch wirklich moderne verfahren eingesetzt werden, da es auch noch Chirurgen in Deutschland gibt die veraltete Methoden anwenden, welche zu eindeutig sichtbaren Narben führen. Die am Hinterkopf entnommenen Haarwurzeln wachsen nicht neu nach, sondern sie werden nach der Präparation auf die kahlen Stellen geschickt umverteilt. Die präparierten Transplantate (Grafts, follikuläre Einheiten) werden in einer Nährlösung bis zur Einpflanzung in die kahlen Stellen am Leben gehalten. In örtlicher Betäubung werden nun im kahlen Gebiet kleine Implantationskanäle geschaffen, welche die präparierten Haarwurzeln aufnehmen. Diese Kanäle können mittels spezieller Klingen, Rundmesser oder mit dem Laser geschaffen werden. Keine dieser Methoden hat eindeutige Vor- oder Nachteile. Wichtig ist, dass der behandelnde Arzt seine Methode beherrscht und routiniert anwendet. Da die Kanäle sehr klein sind, verbleiben bei richtiger Anwendung keine sichtbaren Narben. Die Haarwurzeln werden mit Spezialinstrumenten eingesetzt und haften sofort durch körpereigenen "Klebstoff". Deshalb ist bei modernen Methoden kein Verband erforderlich. Nach Abschluss der oberflächlichen Wundheilungsphase, die etwa eine Woche dauert bilden die implantierten Haarwurzeln nach 3 Monaten Ruhephase neue gesunde, kräftige Haare, die bis zum Lebensende erhalten bleiben.
 

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Risiken einer Haartransplantation

Die Risiken einer Haartransplantation sind sehr gering , vorausgesetzt, sie wird von einem erfahrenen Arzt oder Ärztin ausgeführt. In den ersten Tagen nach der Behandlung kann die Entnahmestelle etwas weh tun, es bilden sich kleine Krusten auf den neuen Transplantaten und Sie sollten sich in den ersten Tagen nach der Behandlung körperlich schonen, nicht in Sauna oder Solarium gehen und keinen Sport treiben. Ein unnatürliches Aussehen ist bei der heute üblichen Technik nicht zu erwarten.

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Fazit

Auf Grund der hohen Kosten 2000 -15.000 € ist die Haartransplantation, sicher nicht für jeden zu empfehlen, doch die Resultate können sich sehen lassen.