Langes, gesundes, schönes Haar ein Traum vieler
Menschen. Doch unser natürliches Haar
will oft nicht wie wir wollen.Doch damit abfinden muss
sich niemand, denn es gibt Lösungen
wie zum Beispiel die Haarverlängerung oder auch
Extensions genannt.
Ultraschall:
Die Ultraschall Methode ist die am wohl
häufigsten angewendetse Methode.
An jeder Strähne befindet sich ein Keratinblättchen. Es
wird zirka 1,5 cm vom Ansatz entfernt um die
Eigenhaarsträhne gelegt und mit Hilfe eines
Modellierstabes verbunden, der Ultraschallwellen
aussendet. Diese verändern dann die Moleküle und somit
die Konsistenz des Keratins, wodurch eine flache,
schonende und feste Verbindung zum eigenen Haar
entsteht.
Der positive Effekt: Die Verbindungsstellen liegen
flacher am Kopf, sind nicht sichtbar und das Haar fällt
sehr gleichmäßig. Auch nach mehrmaliger Anwendung nehmen
die eigenen Haare und die Kopfhaut keinen Schaden -
deshalb eignet sich diese Technik auch sehr gut, wenn
man seine eigenen Haare gesund nachwachsen lassen
möchte. Will man sich von seiner langen Mähne wieder
trennen, kann der Friseur die Kreatinverbindungen
schnell und schonend lösen.
Am schnellsten und oft auch am kostengünstigsten funktioniert das relativ neue Luftdruck-System ("Air Pressure"), da hier per Folie sieben bis zehn Strähnchen gleichzeitig angebracht werden können.
Es wird bei dieser Methode eine Art Webrand mit dem Haar verflochten, an dem anschließend Haarteile befestigt werden können. Nach spätestens 4 Wochen sollte das Band neu fixiert werden (Kosten ab 600 Euro, Nachbehandlungen um 50 Euro).
Auch die Herkunft der Haare entscheidet über den Preis. Europäisches Echthaar ist nahezu doppelt so teuer wie asiatisches Haar, das mehrfach gebleicht wird, um europäische Farbtöne anzunehmen.
Nur bei Verwendung von Echthaar kann man auch ohne Probleme färben, tönen, stylen oder mit einer Dauerwelle umformen. Außerdem erkennt man den Unterschied zum eigenen Haar kaum - was bei Kunsthaar häufig der Fall ist.
Der grösste Teil der importierten Haare kommt aus Indien. Die von dort stammenden Haare sind besonders dick und daher für Haarverlängerungszwecke gut geeignet. Mit intakter Schuppenschicht zählen sie zu den teuersten der auf dem Markt befindlichen Haare.
Dem indische Haar sehr ähnlich, zählt es ebenfalls zu den Premium-Haaren - es ist nur erheblich schwerer zu bekommen. Der Grund: Frauen aus dem Kaukasus verkaufen nicht so leicht ihre Haare und selten sind sie noch nie chemisch behandelt wurden, was eine Grundvoraussetzung sei sollte.
Diese Haarart hat eine andere Struktur: Der Haarschaft ist oft zu dick und zu stark, um es z.B. zusammen mit indischem Haar zu verarbeiten. Daher wird es mehr für Perücken und Haarteile verwendet.